Zahnpflege

Gesunde und saubere Zähne sind auch für Hunde extrem wichtig!

Die Reinigung der Zähne und der Zahnzwischenräume funktioniert bei Hunden zwar deutlich unkomplizierter als bei Menschen, trotzdem birgt mangelnde Zahnhygiene beim Hund die selben Gefahren wie bei uns.

Nicht nur störender Maulgeruch, auch schmerzhafte Entzündungen des Zahnfleisches sowie Zahnstein, Parodontose und Karies können die Folge davon sein. Im schlimmsten Fall können sogar Zahnwurzelentzündungen und Zahnverlust drohen.

Wir haben einige Tipps und Informationen, wie Sie dem effektiv entgegenwirken können.

Früh übt sich: Gewöhnen Sie Ihren Hund schon im Welpenalter spielerisch an das Zähneputzen und daran, dass Sie ihm ins Maul fassen. 
Im Alter von 3-4 Monaten lockern sich bei Welpen die Milchzähne und werden durch die dauerhaften Zähne ersetzt. Optimal ist es, spätestens nach dem sechsten Monat mit der Zahnpflege zu beginnen, um Krankheiten vorzubeugen. Der Zahnwechsel ist dann abgeschlossen und es gilt, die neuen Zähne gesund zu erhalten. 


• Das Maul ist auch bei Hunden ein sehr sensibler Bereich. Nicht jede Fellnase lässt sich gerne gefallen, dass man hineinfasst. Zwar kann man auch im Erwachsenenalter einem Hund das Zähneputzen noch beibringen, jedoch erfordert das meist viel Geduld und Ausdauer und muss Schritt für Schritt erfolgen. 

• Es gibt spezielle Zahnbürsten für Hunde. Ideal und einfach in der Anwendung sind Fingerlinge, die Sie zum Zähneputzen einfach über den Finger stülpen können. Zahnpflege-Fingerlinge haben ein „Finger-Pad“ und ermöglichen eine effektive, einfache und schnelle Reinigung der Zähne und des Zahnfleisches.

• Empfehlenswert ist es, sie mindestens zweimal pro Woche einzusetzen.
Verwenden Sie keine Zahnpasta für den menschlichen Gebrauch. Diese sind in der Regel viel zu scharf. Verwenden Sie immer spezielle Hundezahnpasta.

• Es gibt Zahnpasta für Hunde in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Lassen Sie Ihren Hund vor dem Putzen erst einmal eine Weile an der Tube schlecken und führen Sie ihn so ganz spielerisch an das Ritual heran.

• Falls der Einsatz einer Zahnbürste oder eines Fingerlings überhaupt nicht klappen will, können Sie auch auf spezielles Zahnpflegespielzeug wie z.B. Baumwolltaue zurückgreifen. So werden hartnäckige Beläge mechanisch entfernt. Diese Art der Zahnbürste wird von fast allen Hunden angenommen und kann auch in ein Spiel eingebunden werden.

• Weiterhin können auch spezielle Kauprodukte die Zahnpflege übernehmen. Neben diversen Leckerlis und Kauknochen bieten sich auch Rinderohren, Rehohren oder Kaninchenohren mit Fell an.

• Der Zustand der Zähne Ihres Hundes sollte trotz aller häuslichen Bemühungen regelmäßig vom Tierarzt untersucht werden. Auch die beste Pflege kann eine fachmännische Untersuchung nicht ersetzen! 

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